Geschichte der Fakultät
6. November 1806
Gründung des Priesterseminars in Đakovo
Biskup Antun Mandić 6. studenog 1806. osniva Bogoslovno sjemenište i Lyceum episcopale u Đakovu, čime započinje institucionalno obrazovanje budućih svećenika u ovom dijelu Hrvatske. Ova godina označava početak bogate tradicije filozofsko-teoloških studija u Đakovu.
1912 – 1914
Beginn des Baus des neuen Gebäudes
Der Abriss des alten Seminargebäudes begann zusammen mit dem Bau einer neuen Bibliothek und eines neuen Seminargebäudes, das 1914 fertiggestellt wurde. Dieses Gebäude blieb bis 2003 der zentrale Standort der Bibliothekstätigkeiten.
1931
Die Theologische Schule erhält offiziellen Status
Durch die Apostolische Konstitution Deus scientiarum Dominus erhielt die Schule in Đakovo den Titel „Theologische Schule“, und das Programm wurde auf fünf Jahre verlängert. Dadurch wurde der akademische Charakter und die Anerkennung der theologischen Institution gestärkt.
1970
Erneuerung der theologischen Lehre im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils
Die Theologiestudien in Đakovo begannen sich an den neuen kirchlichen Richtlinien auszurichten. In den Lehrplan wurden Reformen eingeführt, die die aktive Teilnahme der Studierenden und die Modernisierung des Unterrichts betonten.
1974
Vorbereitung der Satzung für die Schule in Đakovo
Die Satzung der Katholisch-Theologischen Fakultät in Zagreb diente als Grundlage für die Regelung des Funktionierens der Theologischen Schule in Đakovo. Dies stärkte die akademische Angleichung und die organisatorische Struktur.
1987
Die Schule in Đakovo wurde der Katholisch-Theologischen Fakultät in Zagreb angeschlossen
Am 10. Januar 1987 bestätigte die Kongregation für das Katholische Bildungswesen den affiliierten Status der Höheren Theologischen Schule in Đakovo bei der Katholisch-Theologischen Fakultät in Zagreb und integrierte damit die Schule in das Universitätsnetzwerk.
1994
Adaptierung des St.-Bonaventura-Gebäudes und der neue Name der Schule
Das Gebäude von 1857 (St. Bonaventura) wurde an die Bedürfnisse des Lehrbetriebs angepasst. Die Theologische Schule erhielt den Namen: „Theologie in Đakovo – Affiliiertes Studienprogramm der Katholisch-Theologischen Fakultät in Zagreb.“
1996
Gründung der Zentraldiözesanbibliothek
Am 15. April 1996 gründete Bischof Ćiril Kos die Zentraldiözesanbibliothek, die wertvolle historische Sammlungen integrierte und zur Grundlage für eine zukünftige moderne wissenschaftliche Bibliothek wurde.
Grundsteinlegung für die neue Bibliothek
Am 6. November 1996 segnete Bischof Ćiril Kos den Grundstein für das neue Bibliotheksgebäude. Dies markierte den Beginn einer neuen Phase in der Entwicklung des Bibliotheksraums und der Infrastruktur.
1997
Beginn des Baus der neuen Bibliothek
Im Juni 1997 begann der Bau und die Ausstattung der neuen Bibliothek mit dem Ziel, moderne Bedingungen für Studierende und Professoren zu schaffen sowie die wertvolle Bibliothekssammlung unterzubringen.
28. Februar 2000
Verabschiedung der neuen Satzung
Am 28. Februar 2000 trat die Satzung der Theologie in Đakovo in Kraft, in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung der Republik Kroatien, wodurch der akademische und administrative Status des Programms weiter geregelt wurde.
7. November 2003
Vorbereitungen für die Unabhängigkeit der Fakultät
Am 7. November 2003 stellte der Đakovo-bosnische Bischof Marin Srakić bei der Kongregation für das Katholische Bildungswesen in Rom einen offiziellen Antrag auf die Errichtung einer eigenständigen Katholisch-Theologischen Fakultät in Đakovo.
2005
Segnung der neuen Bibliothek
Am 10. Mai 2005 segnete Bischof Marin Srakić das neue Bibliotheksgebäude. Die neue Einrichtung umfasst einen Lesesaal, Lagerräume und Arbeitsbereiche und wird noch heute genutzt.
Gründung der Katholisch-Theologischen Fakultät
Am 4. Juni 2005 wurde durch ein Dekret aus Rom die Katholisch-Theologische Fakultät in Đakovo als Vollmitglied der Josip-Juraj-Strossmayer-Universität Osijek errichtet. Dieser Akt markierte den Höhepunkt einer jahrhundertelangen Entwicklung der theologischen Ausbildung in Đakovo.
Namensänderung der Bibliothek
Am 31. Dezember 2005 änderte die Bibliothek ihren Namen in „Zentraldiözesan- und Fakultätsbibliothek“ und betonte damit ihre doppelte Rolle als kirchliche und universitäre Institution.